Installation der Windows Azure Entwicklungsumgebung

Um für die Windows Azure Plattform Software entwickeln zu können, benötigt meine eine Reihe von Tools und Betriebssystemeinstellungen, die ich in diesem Post einmal vorstellen möchte.

Voraussetzungen

Als Erstes sollte man sich ein Konto für die Windows Azure Plattform erstellen.

Wer eine MSDN Subscription Premium oder Ultimate besitzt, genießt bereits ein freies Kontingent für die Windows Azure Plattform:

Dienstleistungen für Premium, Ultimate & BizSpark
Windows Azure Kleine Serverinstanzen 750 Stunden / Monat
Speicherplatz 10 GB
Speichertransaktionen 1.000.000 / Monat
AppFabric Service Bus Verbindungen 5 / Monat
Access Control Transaktionen 1.000.000 / Monat
SQL Azure “Web Edition” Datenbanken (1 GB) 3
Transfer Volumen Europa und Nord Amerika 7 GB in / Monat
14 GB out / Monat
Asia Pacific 2.5 GB in / Monat
5 GB out / Monat

Mehr Informationen unter:
Windows Azure Platform Benefits for MSDN Subscribers

Ansonsten kann man sich ein kostenloses Test-Account für 30 Tage erstellen (Keine Kreditkarte nötig):

Dienstleistungen
Windows Azure Kleine Serverinstanzen 3 Instanzen
Speicherplatz 3 GB
Speichertransaktionen 250.000
AppFabric Service Bus Verbindungen 2
Access Control Transaktionen 100.000
SQL Azure "Web Edition" Datenbanken (1 GB) 2
Transfer Volumen Datenübertragung 3 GB eingehend
3 GB ausgehend

Oder einem weiteren Testangebot bis 30. Juni 2011 folgen (Kreditkarte nötig):

Dienstleistungen
Windows Azure Extra-Kleine Serverinstanzen 750 Stunden / Monat
Kleine Serverinstanzen 25 Stunden / Monat
Speicherplatz 500 MB
Speichertransaktionen 10.000 / Monat
AppFabric Service Bus Verbindungen 2 / Monat
Access Control Transaktionen 100.000 / Monat
SQL Azure "Web Edition" Datenbanken (1 GB) 1 (90 Tage)
Transfer Volumen Datenübertragung 500 MB in / Monat
500 MB out / Monat

Als Nächste geht es dann an den Entwicklungsrechner…

Als Betriebssysteme stehen Windows Vista SP2, Windows 7, Windows Server 2008 SP2 oder Windows Server 2008 R2 zur Auswahl, was für viele Entwickler auf Windows XP Systemen einen kleinen Wermutstropfen darstellt.

Weitere Voraussetzungen sind:

  • .NET Framework 3.5 SP1
  • IIS 7.0 (mit ASP.NET, WCF HTTP Activation, Static Content, IIS Management Console und optional CGI)
  • Microsoft SQL Server 2005 oder höher, wie z.B. Microsoft SQL Server Express
  • Microsoft Visual Studio 2010, wie z.B. Visual Web Developer 2010 Express

Wer Windows Vista SP2 oder den Windows Server 2008 SP2 einsetzt, muss noch folgende Hotfixes installieren:

  • KB971842: Correct WCF metadata when hosting behind a load balancer
  • KB967131: Support for FastCGI

Außerdem müssen folgende Hotfixes für Visual Studio installiert werden:

Die Tools, IDE, SDK’s etc.

Windows Azure

Als Grundpaket, für das Erstellen von Windows Azure Rollen oder auch die Verwendung der Storage API, müssen die Windows Azure Tools installiert werden. Diese beinhalten bereits das Windows Azure SDK.

Für die Installation (inklusive der oben genannten Voraussetzungen), kann man den Microsoft Web Platform Installer verwenden:

Microsoft Web Platform Installer - Startdialog

Im Startdialog, kann über die Suchfunktion – Suchbegriff “azure” – die Liste der Applikationen eingeschränkt werden:

Microsoft Web Platform Installer - Suchergebnisse

Anschließend muss man bei “Windows Azure Tools für Visual Studio 2010 v1.4” den Hinzufügen-Button drücken und die Auswahl mit “Installieren” bestätigen. Daraufhin bekommt man eine Zusammenfassung angezeigt, in der auch die abhängigen Module zur Installation angegeben sind:

Microsoft Web Platform Installer - Zusammenfassung

Wer nicht den Microsoft Web Platform Installer verwenden möchte, kann sich hier die Windows Azure SDK und Windows Azure Tools für Microsoft Visual Studio (März 2011) direkt herunter laden und installieren.

Windows Azure AppFabric

Um den Service Bus oder die Access Control Dienste der Windows Azure AppFabric nutzen zu können, werden zusätzlich folgende Komponenten benötigt:

Wer sich gerne mit den Beta Diensten aus den Windows Azure platform AppFabric Labs beschäftigen möchte, benötigt zusätzlich die SDK in der Version 2.0:

Training Kits

Für die Windows Azure Plattform gibt es verschiede Trainings Kits, die mit vielen Übungen den Einstieg erleichtern.

Tools

Weitere nützliche Tools, wie z.B. UI’s für den Windows Azure Storage, möchte ich an dieser Stelle nicht vorenthalten:

Windows Azure Tools 1.4 verfügbar
Das Windows Azure Gewinnspiel geht in die nächste Runde

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